Die Wärmebereitstellung betrug 2003 bereits 6.000 MWh pro Jahr und wird in 2004 auf voraussichtlich 8.500 MWh pro Jahr gesteigert
werden. Der dafür benötigte Brennstoffbedarf lag 2003 bei ca. 1700t pro Jahr, 2004 bei ca. 2400t pro Jahr.Da es sich um ein Nahwärmeprojekt zur Versorgung einer Industrieanlage handelt, konnte die Länge
des Leitungsnetzes auf ca. 870m begrenzt werden, was eine hervorragende Netz- und Wärmebelegung (kW/m, bzw. MWh/m) bedeutet.
Die Temperaturen der Warmwasserversorgung betragen im Vorlauf 100°C und im
Rücklauf 65°C.
Die Rauchgasreinigung erfolgt mittels eines Elektrofilter der Fa. Scheuch, die gesamte Anlage wird automatisch gesteuert und mit einer Warnanlage mit GSM-Modul zur schnellen Fehlererkennung
ausgestattet.
Das Heizhaus wurde in Leichtbauweise erstellt um Bauzeit und -kosten niedrig zu halten. Wesentliche Meilensteine bei der Errichtung waren dabei das Aufstellen des Elektrofilters und der
Biomasseheizkessel.
Mit einer Gesamtdauer der Bauphase von nur vier Monaten wurde das Projekt in äußerst kurzer Zeit realisiert. Die Gesamtkosten der Anlage